Die Taglilie

Hemerocallis

Kaum länger als ein Tag ist die Blühdauer einer Blüte, dafür erblühen täglich neue. Da es sich hierbei um ein Liliengewächs handelt, ist der deutsche Name Taglilie überaus zutreffend. Der botanische Gattungsname leitet sich aus den Griechischen Wörtern hemera (Tag) und kallos (Schönheit) ab.

Diese Staude stammt aus den gemäßigten Zonen Ostasiens. Dort überwiegen gelbe und orangefarbene Blüten.
Bei uns in Europa wird sie vermutlich schon seit dem 16. Jh. Kultiviert und die Züchtung brachte seit dem eine unendliche Flut an Formen und Farben hervor, aber wie bei den Rosen fehlt auch den Taglilien das reine Blau im Blütenfarbensortiment. Da es frühe und späte Sorten gibt, erstreckt sich die Blütezeit der Taglilien in unseren Gärten von Mitte Mai bis Oktober.
Es gibt Sorten mit kleinen zierlichen Blüten und andere mit riesigen Blüten. Einige erreichen nur eine Höhe von 50 cm, andere strecken ihre Blüten über einen Meter hoch in die Luft.

Die Taglilie 

Die recht unkomplizierte Kultur macht die Taglilie zu einer beliebten Gartenstaude, die in jedem guten Gartenboden, der nur nicht zu trocken sein darf, willig gedeiht und blüht.
Durch Teilung der Wurzelstöcke, die aus dicken fleischigen Wurzeln bestehen, wird Hemerocallis im Herbst oder Frühjahr vegetativ vermehrt.

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