Die kleine Wiese des St. Barholomäus

Eine ausführliche Dokumentation über mehrere Jahre:

Aus einer Rasenfläche soll eine Blumenwiese werden.

Ein Gemeinschaftsprojekt
des Offenen Gemeindeteams Röhrenbach (ext.),
und Camera Botanica
im Rahmen einer Initiative
der Bodensee Stiftung (ext.),

(ext.)


Zum aktuellen Monat: April 2021


Januar 2019

Gedanken reifen zur Initiative:

"... Lassen Sie doch Ihrer Fantasie einmal freien Lauf und freuen Sie sich an den inneren Bildern, wie im Vorfrühling die zarten Elfenkrokusse im „Rasen“ die ersten Bienen anlocken, gefolgt von Primeln und Schlüsselblumen und natürlich auch von Gänseblümchen und hier und da einer Gruppe Narzissen, die durch den verspäteten Schnee zu Ostern zu uns herüber lächeln, so dass wir die Hoffnung auf einen holden Mai nicht verlieren. Dann kommt die Zeit der Margerite, des Wiesenbocksbarts, des Wiesensalbeis, der Glockenblume… und mit ihr auch die vielen Schmetterlinge, Bienen und Hummeln. Wunderschöne Gräser wiegen sich im Wind, dazwischen purpurfarben die Nelken des Sommers, der Dost, die Schafgarbe… Eine Eidechse huscht in den aromatisch duftenden Thymian, das Johanniskraut kündet Johanni, die Sommersonnenwende an und eine Heuschrecke oder eine Grille zirpt ihr fröhliches Lied dazu: „es ist Sommer und es ist wunderschön hier in Röhrenbach“. - Vorausgesetzt, das unsägliche Rasenmähen wird unterlassen, das alles, nicht nur diese Illusion wöchentlich zerhäckselt..."

"... Die unterschiedlichen Geschöpfe spiegeln in ihrem gottgewollten Eigensein, jedes auf seine Art, einen Strahl der unendlichen Weisheit und Güte Gottes wider. Deswegen muss der Mensch die gute Natur eines jeden Geschöpfes achten und sich hüten, die Dinge gegen ihre Ordnung zu gebrauchen." 

Papst Franziskus
ENZYKLIKA LAUDATO SI‘ (ext.)


Februar 2019

Die Initiative findet Gehör und Zustimmung:

Am 24.02.2019 reift der Beschluss die bestehenden Grünflächen um die Kirche in Röhrenbach neu zu gestalten. Zunächst soll auf einer Teilfläche (ca. 500 m²), probeweise die Rasenfläche in eine Blumenwiese umgewandelt werden.


März 2019

Vom Rasen zur Blumenwiese, es gibt mehrere Optionen:

Die Rasenflächen um die Kirche wurden nun schon jahrelang regelmäßig gemäht, der Rasenschnitt wurde abtransportiert und es wurde nie gedüngt. Das kommt unserem Vorhaben nun zugute. Der Boden ist mit den Jahren  ausgezehrt, so dass er nicht künstlich abgemagert werden muss. Die Grasnarbe des vorhandenen Rasens ist inzwischen lückig und es haben sich verschiedene "Rasenunkräuter" angesiedelt.

"Unkraut im Rasen - Margeriten

Doch bei genauerer Betrachtung entpuppen sich die "Unkräuter" als Wiesenblumen. Die Blattrosetten der Margeriten (Bild oben) ducken sich unter den schnell rotierenden scharfen Messern des Rasenmähers weg. Schon seit Jahren fristen sie so ein blütenloses Dasein, ohne dass überhaupt jemand ihre Anwesenheit bemerkt hat.

Hätte man sie einfach mal wachsen lassen, wären sie Blumen geworden und die Blumenwiese wäre schon da. Somit wäre die 1. Option der Umsetzung auch schon beschrieben, nämlich nichts tun, Kostenfaktor: 0 €. Der zunächst sich selbst überlassene Rasen würde schon im ersten Jahr Blüten hervorbringen. Welche das neben den oben bereits entdeckten noch sein würden, bliebe jedoch spannend. Doch der ungemähte Rasen würde womöglich bei der Bevölkerung ohne entsprechende Aufklärung auf Ablehnung stoßen.

Die 2. Option - Artenanreicherung:
Wie 1. Option, aber Artenanreicherung durch Auflockerung der Grasnarbe und durch Einsaat und Pflanzung.

Die 3. Option - Neuanlage:
Durch das Entfernen des bestehenden Bewuchses und durch die Neueinsaat und Pflanzung käme es zu einer großen Artenanreicherung und bereits im ersten Jahr zu einer bescheidenen Blüte. Erst ab dem 2. Jahr entwickelt sich die Fläche zur schönen Blumenwiese. Über diese Tatsache sollten die Bürger adäquat informiert werden.

Die Entscheidung fiel auf die 3. Option.
Der Auftrag zur Vorbereitung der Fläche wird an einen ansässigen Landschaftsgärtner (Fa. Brunner in Heiligenberg) vergeben, der mit den Arbeiten Ende April starten soll. Die Aussaat und Pflanzung und auch die spätere Betreuung und Pflege der Blumenwiese wird von Michael Feiler ehrenamtlich übernommen.


April 2019

Der Worte sind genug gewechselt, lasst nun Taten folgen:

Am 16.04.2019 kündigt sich der Gärtner an. Das Wetter ist inzwischen trocken und warm. Höchste Zeit, die im Rasen entdeckten Wiesenblumen vor der Fräse zu retten, sodass sie später auf der Blumenwiese wieder ausgepflanzt werden können.

Die "Rasenunkräuter" werden ausgegraben

23.04.2019
Mit dem Rasenumbruch wird begonnen:
Die Rasenfläche wird umgegraben und gefräst, danach muss der alte Bewuchs ausgerecht und die Fläche eingeebnet werden, bis ein feinkrümeliges Saatbeet vorbereitet ist.

Umgraben

fräsen

einebnen

Bei der Auswahl des Saatgutes kann man vermutlich die gravierendsten Fehler machen. Auf jeden Fall sollte man sich an eine Spezialgärtnerei wenden, die sich damit auskennt und sogenanntes autochthones Saatgut anbietet. Das ist Saatgut aus regionalem Anbau und mit regionalem Genmaterial. Diese Mischungen enthalten ausschließlich heimische Pflanzenarten. Sie sollten wenig einjährige Arten enthalten, die zur Blütenpracht schon im ersten Jahr beitragen und überwiegend mehrjährige Wiesenstauden, die erst im 2. Jahr nach der Aussaat blühen werden. Der Grasanteil in der Mischung sollte nicht größer als 30 % sein und diese Grasarten sollten später die Wiesenblumen und Kräuter nicht verdrängen.
Solche Blumenwiesenmischungen sind natürlich nicht billig, sondern können durchaus 40 bis 70 Cent pro Quadratmeter kosten. Dafür erhält man dann aber auch spezielle, dem Standort recht genau angepasste Wiesenmischungen.

Aussaat

Eine Aussaatmenge von 2 g pro Quadratmeter ist verdammt wenig und schnell sät man viel zu viel aus und nach der Hälfte der Fläche ist das Saatgut alle. Dieses Risiko wollte ich keinesfalls eingehen, denn Übung hatte ich im Handaussäen ja auch nicht, obwohl ich gelernter Landwirt bin.
Mit einer Holzlatte markierte ich auf dem Saatbeet 4 Quadratmeter, also 2m x 2m. Wog 8 g Saatgut ab und mischte diese 8 g in einer Schüssel mit einer Portion feinkrümeligem trockenem Kompost, der dann gelichmäßig auf dieses Quadrat verteilt werden konnte. Ein geübter Sämann wird darüber natürlich schmunzeln, aber sicher ist sicher.

Das Saatgut wird, wenn überhaupt, nur ganz leicht und oberflächlich eingeharkt, auf jeden Fall aber mit einer Walze angewalzt um den nötigen Bodenschluss zu erreichen. Danach sollte es regnen, egal ob aus den Wolken oder aus dem Gartenschlauch, austrocknen sollte die Fläche in den kommenden 4 bis 5 Wochen nicht.
Danach werden die "geretteten" Pflanzen wieder eingepflanzt.

Am 27.04.2019 ist alles geschafft, bevor eine längere Regenperiode einsetzt. Besser hätte der Start der Blumenwiese kaum sein können.

fertig


Mai 2019

Geduld

Der Regen hat die feinkrümelige Erde in den Boden rieseln lassen, Steine und Schutt kommen dadurch an die Oberfläche, was aber für die Blumenwiese überhaupt kein Problem ist. Wiesenblumen mögen mageren, durchlässigen Boden, auch wenn das hier eher karg aussieht.

karg

Mindestens 3 Wochen vergehen bis zur Keimung der Wiesenblumensaatmischung, daher sind auch noch keine Keimlinge zu sehen. Nur die gepflanzten Pflanzen zeigen die ersten zaghaften Blüten, wie hier das Frühlings-Fingerkraut.


Juni 2019

Die gepflanzte Margeritenblüte

Noch sieht die Fläche aus wie ein steiniger Unkrautacker. Nur die im April gepflanzten Margeriten blühen spärlich. Viele Passanten wundern sich bestimmt kopfschüttelnd. Wer aber genau hinschaut und sich auskennt, der ahnt, dass hier etwas entsteht, was heutzutage selten geworden ist - eine Blumenwiese.

Margeriten

Viele unterschiedliche Blattrosetten sind nun auf dem steinigen Boden zu erkennen. Die Bestimmung fällt schwer. Auch einige Ackerunkräuter kommen, wie z.B. die Ackermelde und leider auch die Quecke.

Blattrosette des Salvia pratensis
Oben links, die Blattrosette des Salvia pratensis L. Die typische  kreuzgegenständige Anordnung der Blätter ist deutlich zu sehen.

09.06.2019 Der Bericht im Kirchenblatt erscheint
10.06.2019 Ausgiebiger Regen begünstigt das Wachstum.


Juli 2019

Die erste Belohnung

06.07.2019
Der Braunkolbige Braun-Dickkopffalter

Der Braunkolbige Braundickkopffalter

08.07.2019
Vom Kirchengemeinderat bekommt unsere kleine Blumenwiese ein Infoschild, das u. A. auf diese Internetseite hinweist.

Schild

Schild

26.07.2019
Unerwarteter Besuch vom SWR Baden Württemberg für einen Kurzbericht in der Landesschau am 06.08.2019: (nicht mehr in der Mediathek)

Unsere Großeltern würden sich totlachen, kriegten sie den Wirbel mit, der hier um eine hundsgewöhnliche Blumenwiese gemacht wird. Doch ohne den Wirbel werden unsere Enkelkinder nicht mehr wissen, wie es sich anfühlt in einer Blumenwiese zu liegen, weil die wenigen verbliebenen dann unter Naturschutz stünden „Betreten verboten“.
Deshalb holen wir die Wiesenblumen in unsere unmittelbare Umgebung. In unseren Ortschaften, wo wir leben, können auch sie waschen und blühen und dann kommen auch die Schmetterlinge, die Hummeln und Bienen wieder zu uns zurück und mit all diesem bunten Leben auch die Lebensfreude.

Klatschmohn

Kornblume, Kornrade und auch der Klatschmohn sind keine Wiesenblumen, sondern wachsen an Feldrändern und auf Brachland. Sie werden schon im nächsten Sommer auf unserer Wiese kaum noch blühen. Aber jetzt sind sie hübsch und im blumenarmen Juli eine willkommene Pollenquelle für Insekten.

 

Klatschmohn

Diestelfalter 

Bild oben: Der Distelfalter auf einer Flockenblume. Bild unten: Der Schornsteinfeger ist im Juli und August ein häufiger Besucher auf dem Dost.

Zitronenfalter

Bild oben: Der Zitronen-Falter
Bild unten: der Kleine Fuchs

Übrigens:
Alle Fotos, die Sie hier sehen sind tatsächlich hier auf diesen wenigen Quadratmetern Blumenwiese um die Kirche in Röhrenbach entstanden. Wer da verweilt und in Ruhe beobachtet, kann das alles mit eigenen Augen sehen.

beobachten


August 2019

Die Reifezeit

05.08.2019
Eigentlich fast noch zu schade um zu mähen. Da unsere Wiese bis zum 25.08. wieder schön grün sein soll, muss jetzt der Klatschmohn, dessen Mohnkapseln nun reifen und braun werden, abgemäht werden. Auch die mehrjährigen Wiesenblumen dazwischen sollen dadurch mehr Licht und Luft bekommen, so dass sie sich den restlichen Sommer über gut entwickeln können.

Mähen

Einige mehrjährige Wiesenstauden lass ich bewusst stehen, sie sollen blühen und Samen bilden. Beim Mähen mit der Sense ist das kein Problem um einzelne Pflanzen herum zu mähen. Die Fläche hinter der Kirche wird erst Ende August zum ersten mal gemäht.

Ein schmaler Streifen entlang der Mauer bleibt stehen, damit Klatschmohn, Kornblume und Kornrade ihre Samenreife noch abschließen können. Nach 2 bis 3 Tagen wird das getrocknete Mähgut zusammengerecht und abtransportiert. Bis dahin können einige Samen noch aus den Kapseln herausfallen.

28.08.2019
1000 Krokusse gepflanzt...
(C. tommasinianus und C. vernus 'Silver Coral') 

30.08.2019
50 Dichter-Narzissen 'Actea' gepflanzt.


September 2019

10.09.2019

Das Offene Gemeindeteam Röhrenbach einigt sich darauf, dass auch dieser Rasenstreifen ohne Rasenumbruch im nächsten Jahr blühen darf.

Auch auf dieser Fläche wachsen bereits Rasenunkräuter, die sich bei genauerer Betrachtung als Wiesenblumen entpuppen. Hier werden wir also die Artenanreicherung durch Einsaat und Pflanzung ohne Rasenumbruch praktizieren.
Krokusse und Narzissen sind bestellt...

17.09.2019
Osterglocken (80 Stück 'Holländische Trompetenmeister' und 35 Stück 'Princess Zaide') und Narzissen (50 Stück 'Flower Record') gepflanzt.

18.09.2019
150 Stück Elfenkrokusse (Mischung) und
120 Stück Garten-Krokusse (Mischung) gepflanzt.


Oktober 2019

Nach der herbstlichen Mahd.


November 2019

Die "Grasnarbe" im vorderen Bereich ist lückenhaft und artenreich, der Laie sieht es nicht, der Botaniker freut sich auf das nächste Frühjahr.


Dezember 2019


2020 das 2. Jahr

Januar 2020

die Wiese schläft

Die Wiese schläft...

Na ja, sagen wir sie träumt... der Krokus z.B. kann seinen großen Auftritt kaum erwarten...

und auch die Narzissen blinzeln verschlafen und fragen sich ob's denn schon Zeit ist...

im alten Gras, gut getarnt in ihrem warmen Kokon aus Spinnenseide, schlummert die Brut der Wespenspinne noch im Tiefschlaf.


Februar 2020

Ganz vereinzelt und versteckt unter den angrenzenden Bäumen, blühen nun die Winterlinge. Nur wenige Knollen habe ich vergangenen Herbst hierher verpflanzt. Es wird noch einige Jahre dauern, bis sich diese zu einem goldgelben Blütenteppich an dieser Stelle ausbreiten, denn die generative Vermehrung aus den Samen ist etwas langwierig, da die Samen zwar schon Ende Mai reif werden, aber erst nach Frosteinwirkung nach dem nächsten Winter keimen und dann nur Keimblätter ausbilden. Im darauf folgenden Frühling bilden sich die eigentlichen Laubblätter, und erst im 3. Jahr kommt der Winterling im Januar oder Februar zur ersten Blüte... Zum Winterling


März 2020

War ja klar: den ganzen Winter über keinen Schnee, aber jetzt, pünktlich zum Beginn der Krokusblüte.

Weil damit aber jedes Jahr zu rechnen ist, setzt sich unsere Krokusmischung aus frühen und etwas späteren Sorten zusammen. Versinkt die Blüte der frühen im Schnee, dann können wir uns an den späteren hoffentlich erfreuen (oder umgekehrt). Den Krokuspflanzen selbst macht das überhaupt nichts.

Bei den frühen Sorten auf unserer Wiese handelt es sich um Crocus tommasinianus, dessen Heimat in Ungarn, Kroatien, Bosnien, Serbien und Bulgarien ist und dort in  Laubwäldern und auf schattigen Felsbänken in Höhenlagen von 300 bis 1500 Metern vorkommt. In West- und Mitteleuropa wurde sie als sog. Stinsenpflanze eingebürgert.

Krokus im Schnee

15.03.2020
Auch die etwas späteren Sorten sind Elfen-Krokusse (Crokus tommasinianus) aber es handelt sich um eine veredelte Sorte 'Ruby Giant'.

zum Krokus
zur Krokus-Galerie


April 2020

Osterglocken

10.04.2020
Die Osterglocken haben im eiskalten Ostwind gelitten, einige sind umgeknickt, dennoch verbreiten sie heute eine schöne Osterstimmung.

19.04.2020

Dichter-Narzissen 'Actea'

Nach den Osterglocken erblühen die
Dichter-Narzissen 'Actea'...

Dichter-Narzissen 'Actea'


Mai 2020

01.05.2020: Ein doch etwas ungewöhnlicher Gast im Gras unserer Wiese, das an manchen Stellen trotz der Trockenheit im April schon Deckung bietet. Wo dieses Kaninchen wohl ausgebüxt ist? Meinetwegen könnte es hier wohnen, auch wenn seine Grabearbeiten etwas Unordnung stiften würden.

 


Juni 2020

 


Mitte Juni, wenn die gelben Köpfchen der Margeriten bräunlich werden und die hohen Gräser bereits blühen, ihre Samen aber noch nicht ausgereift sind, sorgt die erste Mahd im Jahr dafür, dass das Sonnenlicht wieder bis zu den bodennahen Blattrosetten der Wiesenstauden und Kräuter vordringen kann.


... aber man kann sich auch ruhig einige Tage Zeit lassen, denn alles auf einmal abzumähen wäre gar nicht gut.

Vor allem dort, wo das Gras am höchsten stand, musste dringend gemäht werden.



Juli 2020

Gezielt können einzelne besondere Stauden stehen gelassen werden, deren Samenbildung und Verbreitung man fördern will.


August 2020


September 2020


Oktober 2020

Nach dem ersten Schnitt im Juni, erblühte auf der Fläche übermäßig viel Wilde Möhre. Die Wilde Möhre ist zweijährig, verbreitet sich also über die Samen. Daher führte ich schon ende September einen 2. Schnitt durch, bevor die Samen der Wilden Möhre ausreiften, damit diese nicht überhand nehmen.


2021 das 3. Jahr

März 2021

Die Krokusblüte viel spärlicher aus als erwartet.


April 2021

07.04.2021
Schnee und Nachttemperaturen von -5°C

 

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