„Alles, was der Mensch tut und zu tun hat,
soll er aus dem Licht der Natur tun.
Denn das Licht der Natur ist nichts anderes
als die Vernunft selber.

Wer anders ist der Feind der Natur,
als der sich klüger dünkt denn sie,
obwohl sie unser aller höchste Schule ist.“

Philippus Aureolus Theophrastus Bombastus von Hohenheim,
genannt Paracelsus (1493-1541)

Dahlia 'Oriental Dream'
Dahlia 'Oriental Dream'

„Suchst du das Höchste, das Größte? Die Pflanze kann es dich lehren. Was sie willenlos ist, sei du es wollend – das ist's!“

Friedrich von Schiller

Die Korbblütengewächse

Der Krokus

Crocus

Crocus tommasinianus Herb.
Der Elfen-Krokus / Crocus tommasinianus Herb.

... Auf geeigneten Standorten sind viele Krokusarten durchaus in der Lage, sich auch ohne gärtnerisches Zutun dauerhaft zu behaupten und zu verwildern. Eingebürgerte Pflanzen (Agriophyten) mit dieser Eigenschaft nennt man Stinsenpflanzen und die Krokuswiesen bei Zavelstein (ext.) im Schwarzwald oder die Husumer Krokusblüte (ext.) sind dafür ein wunderschönes Beispiel. Im Falle des Krokus gehen viele Autoren davon aus, dass dieser in den damaligen Parkanlagen von Schlössern oder Klöstern irrtümlicherweise angepflanzt wurde: "Wer auch immer die ersten Experimente vorgenommen hat, um Safran zu erhalten - und nur das kann der tiefere Sinn der Anpflanzung sein..."   Aus der Sichtweise einer Gesellschaft, in der nur dasjenige eine Daseinsberechtigung zu haben scheint, was ökonomischen Mehrwert bringt, mag diese Aussage schlüssig erscheinen, aber kann es nicht sein, dass Menschen einfach deshalb etwas gemacht haben, weil sie es schön fanden? Hätte ich einen Park, würde ich Krokusse pflanzen, einfach nur so!
Der Safran-Krokus und die Tatsache, dass nur aus ihm Safran gewonnen werden kann, sind schon seit den alten Griechen und Persern bekannt, er ist schon so lange in Kultur, dass seine ursprüngliche Heimat nicht mehr festgestellt werden kann. Daher bin ich davon überzeugt, dass die Mönche, die zur damaligen Zeit unsere Landschaft kultivierten, unsere Kulturpflanzen durch Züchtung veredelten, Heilpflanzenkunde bis zur Perfektion praktizierten und die Schriften der Antike studierten, nicht so dumm waren, dass sie den Frühlings-Krokus mit dem herbstblühenden Safran-Krokus verwechselten...

Zum Krokus

Buchempfehlung

"Heute setzen wir in einem Jahr so viel Kohlenstoff in die Atmosphäre frei, wie die Natur in einer Million Jahren gespeichert hat."

Harald Lesch

Prof. Dr. Harald Lesch
(* 28. Juli 1960 in Gießen)
ist ein deutscher Astrophysiker, Naturphilosoph, Wissenschaftsjournalist, Fernsehmoderator und Hochschullehrer. Er ist Professor für Physik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Lehrbeauftragter für Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie München. - (Wikipedia)

In diesem Buch
Die Menschheit schafft sich ab
wird in fantastischer Art und Weise die Erd- und Menschheitsgeschichte erklärt, natürlich aus überwiegend wissenschaftlicher Sicht, Harald Lesch ist schließlich Astrophysiker. Er zieht einen roten Faden vom Urknall bis zum Heute, wodurch erkennbar wird, dass alles seinen Sinn zu haben scheint, als habe sich die Erde auf das Leben vorbereitet und dadurch auf die Zivilisation des Homo sapiens. Diesem wurden immer mehr Kenntnisse und Fähigkeiten zuteil und er erhob sich dadurch mehr und mehr über die Natur. Nur über die Naturgesetze kann er sich nicht hinwegsetzen. Und genau deshalb ist der Homo sapiens heute an einem Punkt angekommen, an dem er auf die industrielle, technische, atomare, digitale, gentechnologische… Revolutionen - die alle unverzichtbar waren - nun dringendst eine Revolution der Ethik, der Moral, der Hochachtung gegenüber der Schöpfung, kurz gesagt eine Revolution der Liebe folgen lassen muss. Ansonsten wird er mit seinen eigenen Fähigkeiten nicht umgehen können und die gegenwärtige Zivilisation des Homo sapiens wird an sich selbst zu Grunde gehen und zwar in naher Zukunft.
Natürlich könnte man darauf antworten: „na und, wäre ja nicht zum ersten mal (Perser, Griechen, Ägypter, Römer) der Erde geht’s ohne die Menschen eh viel besser.“

Warum also der ganze schöpferische Aufwand?
Ich glaube, dass genau das der Sinn des Lebens ist: Das Leben der Welt soll dem Menschen ermöglichen lieben zu lernen.
Die Kraft, die von der Sonne kommt und über die Pflanzen Leben wird (Photosynthese kann nur die Pflanze), soll durch den Menschen Liebe werden (und das wiederum kann nur der Mensch), denn nur so wird er das Ziel der Menschheitsentwicklung erreichen können, wo immer das auch sein mag.  

Eine Seele die liebt, ist für die Welt eine kleine Sonne, die Gott ausstrahlt.

Thérèse von Lisieux (1873 – 1897)

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