„Alles, was der Mensch tut und zu tun hat,
soll er aus dem Licht der Natur tun.
Denn das Licht der Natur ist nichts anderes
als die Vernunft selber.

Wer anders ist der Feind der Natur,
als der sich klüger dünkt denn sie,
obwohl sie unser aller höchste Schule ist.“

Philippus Aureolus Theophrastus Bombastus von Hohenheim,
genannt Paracelsus (1493-1541)


Prof. Dr. Harald Lesch an der TH Köln 2019 |
Vortrag Zeitalter des Kapitalozän
https://www.youtube.com/watch?v=BlXgHcd7tok (ext.)

Der Winterling

(L.) Salisb.

Die generative Vermehrung aus den Samen ist etwas langwierig, da die Samen zwar schon Ende Mai reif werden, aber erst nach Frosteinwirkung nach dem nächsten Winter keimen und dann nur Keimblätter ausbilden. Im darauf folgenden Frühling bilden sich die eigentlichen Laubblätter, und erst im 3. Jahr kommt der Winterling im Januar oder Februar zur ersten Blüte. Weiterlesen...

Der Krokus

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Viele Autoren gehen davon aus, dass anstatt Safran-Krokusse, irrtümlicherweise diese Frühlings-Krokusse in den damaligen Parkanlagen von Schlössern oder Klöstern angepflanzt wurden:

"Wer auch immer die ersten Experimente vorgenommen hat, um Safran zu erhalten - und nur das kann der tiefere Sinn der Anpflanzung sein..." 

 Aus der Sicht einer Gesellschaft, in der nur dasjenige eine Daseinsberechtigung zu haben scheint, was schnelle Rendite verspricht, mag diese Aussage plausibel erscheinen. Der Safran-Krokus und die Tatsache, dass nur aus ihm Safran gewonnen werden kann, sind schon seit den alten Griechen und Persern bekannt, er ist schon so lange in Kultur, dass seine ursprüngliche Heimat nicht mehr festgestellt werden kann. Ich bin davon überzeugt, dass die Mönche, die zur damaligen Zeit unsere Landschaft kultivierten, unsere Kulturpflanzen durch Züchtung veredelten, Heilpflanzenkunde bis zur Perfektion praktizierten und die Schriften der Antike studierten, nicht so dumm waren, dass sie den Frühlings-Krokus mit dem herbstblühenden Safran-Krokus verwechselten. Ich glaube: Sie huldigten mit den Frühlings-Krokussen in ihren Gärten in großer Dankbarkeit dem Schöpfer, weil sie wussten wie wohltuend und heilsam der Anblick von Krokussen im März ist, nach einem langen düsteren Winter.  Hätte ich einen Park, würde ich Krokusse pflanzen - ganz viele!

Und genau deshalb haben auch wir hier in Röhrenbach im Herbst 2019
1000 Krokusse auf unsere kleine Wiese des
St. Bartholomäus
gepflanzt.

Herzlichen Dank den Krokusspendern!!!

 

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